Machinedrumuskelkater – Partey Review

machinedrumuskelkater

Tickets fürs Karma

Abfahrt 0:30 vom Ubahnhof Wedding: mit Basis-Freundes-Vorglühung, aber dann doch mal wieder alleine mit meinen Tanzschuhen und nach der Winterpause etwas rückständigem Tanzkörper. Gut gelaunt komme ich noch mit einem jungtürkischen Pärchen am Bahnsteig ins Gespräch, die es einfach nicht hinbekommen mich nicht zu siezen. Ehe ich mich alt fühlen kann, hat mich der Untergrundwurm auch schon schnurstracks zum Ufer runtergebrettert wo ich vor dem LPG Biomarkt noch 2 Freitickets gegen Freude loswerden möchte. Auf der Suche nach Abnehmern, die mein Karmalevel weiter auftanken sollten, wurde ich zunächst nicht fündig und alle Partypeople in Richtung Gretchen steckten mir  in gegenseitigem Mitleid ihren bereits gestempelten Unterarm ins Gesicht.

Kurz darauf wurde ich fündig: Circa acht Mann und Frau – erstaunlich ausgeglichen gemischt für eine so basslastige Veranstaltung bei der es ja schnell mal zum Würstchenrave ausarten kann. Vorne rechts vor der Box eröffneten wir unseren Tanzkreis und sollten diesen dann gefühlte 5 Stunden non-stop-bouncend auch nicht mehr verlassen.

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Machinedrum ballert uns weg

Das Set: Ein einziger Rausch aus Footwork, verdammt viel Jungle und lückenfüllenden Beats zum durchschnaufen. So wie sich mein Tanzkörper am nächsten Tag gefühlt hat (dazu später noch mehr) gings auf jedenfall ab. Vielen Dank an meine Tanzcrew die mich herzlich in Ihre Mitte aufgenommen haben und ans Gretchen fürs Booking und, dass der Sound garnicht mal so schlecht war.

Nachdem die Maschinentrommel ihr Werk verrichtet hatte wollte ich dann noch in Richtung Subland – Ruffhouse und 2 Freundchen warteten dort angeblich – doch außer ein Loch in meinem Geldbeutel hat die ganze Aktion nicht wirklich was gebracht. Mein Körper war auch einfach schon runtergebounced, was ich am nächsten Tag in vollster Heftigkeit spüren sollte. Noch schnell die Diamantenohrstecker ans Valentinchen früh morgens übergeben und dann ab in die Kiste.

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Muskelkater Royale

Dort weckte mich nicht etwa ein wohl duftender Morgenkaffee, sondern ein stechender Schmerz als hätte man mir zwei glühende Kryptonitstäbe in den Rücken reingefräst. Die Muskelstränge entlang der Wirbelsäule scheinen über den Winter zu kleinen Strohhälmen verkümmert zu sein und von Machinedrums Bässen auf jedem Mikrometer zu 98% zerfetzt worden zu sein. Heftiger shit – aber dafür hab ich bald nen Stiernacken wie The Rock… komm dann nur leider nirgendwo mehr rein mit dem Prollo-Look. Soll ich jetzt wieder öfter tanzen gehen? Schaun mer mal, dann seh mer schon.

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